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Seit 3.11 ist das Shala behördlich geschlossen !
Wir bieten stattdessen online Klassen auf Spendenbasis. 

Die neueste Novelle wird voraussichtlich keine Veranstaltungen mehr erlauben. Wir stellen in der Zeit in der das Shala geschlossen sein muss wieder auf Online-Klassen um. Wie gehabt per freiwillige Spenden.

Rechtsvorschrift für COVID-19-Lockerungsverordnung
Hier zusammengefasst die, für den typischen Betrieb eines Yogastudios, relevanten Passagen.

Gültig bis 7.01.2021

Quellen : Siehe 1. die Grundvorschrift, und die ab 25.10 geltende Änderung.  Bitte ein jeder möge diese echten Rechtsquellen benützen und selbst zur eigenen Klarheit beitragen :)

Daraus ergibt sich folgende für Yogaklassen relevante (und auch für uns entsprechend zur Anwendung) kommender Text der Verordnung :

  • § 2. Kundenbereiche
    (1) Beim Betreten des Kundenbereichs von Betriebsstätten ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.
    (1a) Beim Betreten des Kundenbereichs in geschlossenen Räumen von Betriebsstätten ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen. Die Betreiber sowie deren Mitarbeiter haben bei Kundenkontakt eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen, sofern zwischen den Personen keine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet.
    (1b) Abs. 1 und 1a gelten auch in Verbindungsbauwerken von Betriebsstätten, die baulich verbunden sind (z. B. Einkaufszentren).
    (1c) Abs. 1 und 1a gelten sinngemäß auch in Verwaltungsbehörden und Verwaltungsgerichten.
    (2) Kann auf Grund der Eigenart der Dienstleistung der Mindestabstand von einem Meter zwischen Kunden und Dienstleister nicht eingehalten werden, ist dies nur zulässig, wenn durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
    (3) Abs. 1 ist sinngemäß auf geschlossene Räume von Einrichtungen zur Religionsausübung anzuwenden.
    (4) Die Abs. 1 und 1a sind sinngemäß auf Märkte im Freien anzuwenden.
    (5) Beim Betreten von Krankenanstalten, Kuranstalten und sonstigen Orten, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden, gelten für Besucher und für Mitarbeiter bei Besucherkontakt die Abs. 1 und 1a sinngemäß. Darüber hinaus hat der Betreiber bzw. Dienstleistungserbringer unter Bedachtnahme auf die konkreten Verhältnisse durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist.
    (6) Abweichend von Abs. 1 gilt beim Betreten von Veranstaltungsorten in Betriebsstätten § 10 Abs. 6 bis 9 sinngemäß.


    § 8. Sport
    (1) Das Betreten von Sportstätten gemäß § 3 Z 11 BSFG 2017, BGBl. I Nr. 100/2017, ist unter den Voraussetzungen des § 2 Abs. 1 und 1a zulässig. § 2 Abs. 1a gilt nicht in Feuchträumen.

  • (1a) § 2 Abs. 1 gilt nicht
    1. bei der Ausübung von Sportarten, bei deren sportartspezifischer Ausübung es zu Körperkontakt kommt,
    2. für kurzfristige sportarttypische Unterschreitungen des Mindestabstands im Rahmen der Sportausübung sowie
    3. bei erforderlichen Sicherungs- und Hilfeleistungen.
    § 2 Abs. 1a gilt nicht bei der Sportausübung. Dieser Absatz gilt auch für die Sportausübung an öffentlichen Orten.

     

    § 10. Veranstaltungen
    (1) Als Veranstaltungen im Sinne dieser Verordnung gelten insbesondere geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung. …
    (2) Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze, wie beispielsweise Hochzeits-, Geburtstags- und Weihnachtsfeiern, mit mehr als sechs Personen in geschlossenen Räumen und mit mehr als zwölf Personen im Freiluftbereich sind untersagt. In diese Personenhöchstgrenzen nicht einzurechnen sind insgesamt höchstens sechs minderjährige Kinder dieser Personen oder Minderjährige, denen gegenüber diese Personen Aufsichtspflichten wahrnehmen sowie Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind. Für das Verabreichen von Speisen und den Ausschank von Getränken sowie für die Sperrstundenregelung gilt § 6.
    (2a) An einem Veranstaltungsort dürfen mehrere Veranstaltungen gleichzeitig stattfinden, sofern die Höchstzahlen des Abs. 2 pro Veranstaltung nicht überschritten werden und durch organisatorische Maßnahmen, wie etwa durch räumliche oder bauliche Trennung oder zeitliche Staffelung, eine Durchmischung der Personen ausgeschlossen und das Infektionsrisiko minimiert wird.
    (3) Veranstaltungen mit ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen sind mit einer Höchstzahl bis zu 1 000 Personen in geschlossenen Räumen und mit einer Höchstzahl bis zu 1 500 Personen im Freiluftbereich zulässig. Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, sind in diese Höchstzahlen nicht einzurechnen. Für das Verabreichen von Speisen und den Ausschank von Getränken sowie für die Sperrstundenregelung gilt § 6 mit der Maßgabe, dass

    1. Speisen und Getränke mit Ausnahme von Wasser erst ab einer Veranstaltungsdauer
    von mindestens drei Stunden verabreicht werden dürfen oder
    2. die Verabreichung von Speisen und Getränken an den zugewiesenen und
    gekennzeichneten Sitzplätzen typischerweise kennzeichnender Bestandteil der Veranstaltung ist.
    (4) Veranstaltungen gemäß Abs. 3 mit mehr als 250 Personen bedürfen einer Bewilligung der für den Veranstaltungsort örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde. Die Entscheidungsfrist für die Bewilligung beträgt vier Wochen ab vollständiger Vorlage der Unterlagen. Voraussetzung für die Bewilligung ist ein COVID-19-Präventionskonzept des Veranstalters. In diesem Verfahren sind auch folgende Umstände als Voraussetzung für die Bewilligung zu berücksichtigen:

    1. die epidemiologische Lage im Einzugsgebiet der Veranstaltung,
    2. die Kapazitäten der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde im Falle einer
    notwendigen Kontaktpersonennachverfolgung aufgrund eines Verdachts- oder Erkrankungsfalls bei der Veranstaltung.
    (5) Der für eine Veranstaltung Verantwortliche hat bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit über 50 Personen und bei Veranstaltungen im Freien mit über 100 Personen einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen.
    Für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit über sechs Personen und Veranstaltungen im Freien mit über zwölf Personen ist ein Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen. Veranstaltungen gemäß Satz 2, die nicht ohnehin der Bewilligungspflicht nach dieser Verordnung unterliegen, sind zudem der für den Veranstaltungsort zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde unter Beifügung des Präventionskonzepts anzuzeigen.
    Das COVID-19-Präventionskonzept hat insbesondere Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter und basierend auf einer Risikoanalyse Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos zu beinhalten. Hiezu zählen insbesondere:

    1. Regelungen zur Steuerung der Besucherströme,
    2. spezifische Hygienevorgaben,
    3. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,
    4. Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,
    5. Regelungen betreffend die Verabreichung von Speisen und Getränken. Das COVID-19-Präventionskonzept kann auch ein datenschutzkonformes System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten wie beispielsweise ein System zur Erfassung von Anwesenheiten auf freiwilliger Basis beinhalten.
    (5a) Die Bezirksverwaltungsbehörde hat die Einhaltung der COVID-19-Präventionskonzepte stichprobenartig zu überprüfen.
    (6) Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen ist ein Abstand von mindestens einem Meter gegenüber anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben oder nicht einer gemeinsamen Besuchergruppe angehören, einzuhalten. Kann dieser Abstand auf Grund der Anordnungen der Sitzplätze nicht eingehalten werden, sind die jeweils seitlich daneben befindlichen Sitzplätze freizuhalten, sofern nicht durch andere geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
    (7) Beim Betreten von Veranstaltungsorten gemäß Abs. 6 ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.
    (8) Bei Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Weiters ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.
    (9) Kann auf Grund der Eigenart einer Schulung, Aus- und Fortbildung

    1. der Mindestabstand von einem Meter zwischen Personen und/oder
    2. von Personen das Tragen von einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung nicht eingehalten werden,
    ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren. Die Verpflichtung zum Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung gilt nicht für Teilnehmer, während sie sich auf ihren Sitzplätzen aufhalten
    sowie für Vortragende.
    (9a) Bei Zusammenkünften zu beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken, zur Vorbereitung und Durchführung von Fahraus- und -weiterbildungen sowie bei allgemeinen Fahrprüfungen gelten die Abs. 2 bis 4 nicht.
    (10) Für Teilnehmer an Proben und Mitwirkende an künstlerischen Darbietungen gilt § 3 sinngemäß. Für Zusammenkünfte zur beruflichen künstlerischen Darbietung in fixer Zusammensetzung gilt § 8 Abs. 3 letzter Satz sinngemäß.
    (10a) Für Begräbnisse gilt eine Höchstzahl von 100 Personen. Abs. 2 bis 5a gelten nicht.
    (11) Die Abs. 1 bis 9 gelten nicht für

    1. Veranstaltungen im privaten Wohnbereich,
    2. Veranstaltungen zur Religionsausübung,
    3. Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz 1953, BGBl. Nr. 98/1953. ...

    4. Zusammenkünfte zu beruflichen Zwecken, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind,
    5. Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien,
    6. Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen,
    7. Zusammenkünfte gemäß Arbeitsverfassungsgesetz – ArbVG, BGBl. 22/1974,

    8. Betretungen von Theatern, Konzertsälen und -arenen, Kinos, Varietees und Kabaretts, die mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen erfolgen.
    (12) Bei Religionsausübung im …
    (13) Von Maßnahmen gegen Versammlungsteilnehmer, die gegen die Verpflichtung zum Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanische Schutzvorrichtung verstoßen, ist nach Rücksprache mit der Gesundheitsbehörde abzusehen, wenn der gesetzmäßige Zustand durch gelindere Mittel hergestellt werden kann oder Maßnahmen nicht verhältnismäßig wären.

  • __________________________________________________________________________________________________

     Zur Anwendung des obigen Verordnungstextes, ist es notwendig die einzelnen Teile und verwendeten Wörter zu verstehen und nach ihrer Begriffsbestimmung / Definition zu verwenden :

    1)  'Veranstaltung' : Also zeitlich und räumlich kommen mehrere Menschen zu einem gewissen zweckbedingten Anlass zusammen. In dem Fall der körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung. Ob Yoga nun eigentlich nicht hierzu zählt oder doch ist übrigens unklar ! und sei dahingestellt. Die Meinungen gehen auseinander. Im März / April wurden wir nämlich eher dem Sportbereich zugeordnet, und nicht den Veranstaltungen. Echte Klarheit wurde noch keine gefunden.
    Unabhängig davon gehen wir im folgenden davon aus, dass wir den §10 eben freiwillig auch befolgen.

  • 2) 'Sitzplatz' : In der Verordnung nicht klar definiert. Es wird jedenfalls nicht das Wort 'Stuhl, oder Sessel' verwendet.Zum bestmöglichen Ersatz einer vorliegenden Definition vertrauen wir auf eine weltweit anerkannnte Quelle von Erklärungen und Begriffsbestimmungen aller Art : Wikipedia.
    Dort steht :"Der Sitzplatz bezeichnet eine Fläche, die ein Lebewesen am Gesäß sitzend oder ein Vogel „aufsitzend“ nutzen kann."
    Als Lebewesen  nehmen wir speziell den Menschen. Eine 'Fläche' ist mathematisch klar definiert. Diese Fläche sitzend nutzen können, bedeutet dass die Fläche geschaffen sein muss, also anatomisch & technisch  so ausgestattet sein muss, dass es nicht nur möglch ist darauf zu sitzen, sondern sie zum Sitzen (auch länger) nutzen zu können. Das bedeutet zum Beispiel, dass es nicht gefährlich sein sollte, oder anantomisch erschwert wäre, auf dieser Fläche zu sitzen. Diese Fläche sollte also stabil und auch für den darauf Sitzenden stabilisierend fungieren. Dann kann diese Fläche auch auf Dauer zum Sitzen genutzt werden.
    Also nicht als Sitzplatz geeignet wäre eine Slackline, ein Geländer, jeder andere instabile oder zu kleiner Bereich um darauf die Balance halten zu können, oder auch eine Fläche die so beschaffen ist, dass es Schmerzen bereiten würde darauf zu sitzen. (Nagelbrett ? )
    Geeignet und laut der Begriffserklärung als Sitzplatz annehmbar, sind im Gegensatz dazu alle komfortablen, stabilen und stabilisierenden Flächen, egal welcher Größe, die es erlauben, dauerhaft darauf zu sitzen.
    Als für uns zur Anwendung kommendes Beispiel sei es eine markierte Fläche am Boden, die wir mit einem geeigneten Material und ggf. auch einem Bolster (einer Yoga-asana matte, und yogabolster) ausstatten, um sie besser zum Sitzen geeignet zu machen und auch klarer zu begrenzen.
    Die Sitzplätze sind in ihrer Größe nicht eingeschränkt. Es ist durchaus zu verstehen, dass es möglich ist, auf einer ausreichend großen zum dauerhaften Sitzen geeigneten Fläche auch zu liegen.
    Ich kann auf meinem Sitzplatz die Arme heben und senken oder auch die Beine. Ich darf mich drehen und wenden wie ich will, und praktisch lehnen sich sitzende Menschen, die mit ihrem Nachbarn in lauten Umgebungen kommunizieren wollen (zB. Fußballspiel) zueinander, um sich dann auch verbal verständigen zu können. Sogar letzteres kommt bei uns nicht vor, weil es nicht laut ist.
    Wir bleiben dauerhaft auf & oberhalb unseres Sitzplatzes.
    Was wir durchaus machen ist auf dem Sitzplatz auch aufstehen oder uns hinlegen. Das verändert weder unsere Position weg vom Sitzplatz, noch verändert es den Sitzplatz selbst.
    In anderen Worten. Es ist zu unterscheiden zwischen Bewegungen am Platz und Begegungen relativ zum Platz. Letzteres hat einen klaren Namen : Fortbewegung.  Die findet während der Yogapraxis nicht vom Platz weg statt.
    Der Platz reicht leicht aus um ihn bei allen Bewegungen nicht zu verlassen, und den gesamten Körper durchgehend unterlegt oder gestützt zu haben. Bei zugewiesenen Zuschauer- Sitzplätzen in einem Sportstadion, stehen Menschen häufig von ihrem Sitzplatz auf, da dieser gerade eben so Platz für ihr Gesäß bietet. Er wird dort also ohne MNS verlassen, oder sie haben einen Sitz / Stehplatz. 

    Damit steht also fest : Unsere Sitzplätze sind nicht nur geeignet darauf nur zu sitzen, sondern haben sogar ausreichend viel Platz, um wirklich für die gesamte Yogaklasse diese zum Sitzen geeignete Fläche auch nicht zu verlassen.
    Besser geht es nicht mehr :) Ein Glück. 
    Wenn obiges nicht gälte, dann wäre es verboten sich im Sitzen zu bewegen. d.h. sich zu drehen oder die Arme zu heben oder das Gewicht zu verlagern. Da das offensichtlich nicht der Fall ist, stehen die Erklärung und ihre übliche Anwendung im Einklang. 

    In der Umsetzung der Verordnung nennen wir also dementsprechend unsere Sitzplätze einfach Plätze. Jeder weiss ab hier was damit bezeichnet ist.
    Weiters : Um das Wort "Platz" klarer zu verwenden, gibt es bei uns einen klar erkennbaren Unterschied, wo ein Platz zur Verfügung steht und wo nicht. Jeder Bereich des Bodens könnte als Sitzplatz fungieren, wäre aber evt. nicht ausreichend als 'Platz' eingegrenzt. Daher bedeutet bei uns 'der Platz' auch eine optisch klar markierte Fläche, die sich damit von einem benachbarten, davon getrennten Platz klar unterscheidet. Insbesondere ist also der Platz markiert, und wird durch die Eintragung in der Anwesenheitsliste und das Abringen der Yogamatte darauf weiter abgegrenzt und als besetzt markiert. 

  • Bemerkungen dazu :
  • * Das im Yoga verwendete Wort 'Asana' bedeutet aus dem Sanskrit übersetzt :"Sitz" :) Das ist die erste und vorgesehene Verwendung der Yoga-Asana-Matte !
    Das Sitzen ist dabei die am häufigsten angestrebte Position zur Meditation. Überhaupt in diese nicht so einfache Haltung zu kommen, wird auf einer Yoga-Asana Matte geübt.
    Das reine ruhige zentrierte Sitzen ist eines der Ziele die wir auf der Matte haben, um diese Übung (das Sitzen) dann für die daraus folgende Meditations-Übung oder Atem-übung verwenden zu können. 

* Im Bereich Sport (§8), dem wir ja ggf. auch unterliegen, ist die Anwendung der Verordnung dahingehend, dass ein Bereich, der mit verschiedenen Geräten ausgestattet ist, bereits ohne MNS betreten werden kann, wobei die Personen dort zwischen den Geräten (Plätzen, im übergeordneten Sinn) wechseln können. Es befinden sich dabei durchaus wesentlich mehr als 6 Personen im selben Bereich, und sie bewegen sich dabei auch innerhalb des gesamten Bereiches ohne MNS !
Im Gegensatz dazu befinden sich Teilnehmer beim Yoga durchwegs auf ihrer Matte (in unserem Fall ihrem Platz auf dem die Matte liegt). Diese ist durchaus auch ein Trainingsgerät wie jedes andere. Es ist wohl sehr leicht nachzuvollziehen, dass die räumliche Trennung der Personen, während sie keinen MNS tragen, im Yoga damit besser gegeben ist, als in einem typischen Fitnessstudio. 
Das Ansteckungsrisiko bei fixierten Plätzen, egal welcher Art, ist durch die nicht vorhandene Durchmischung wesentlich reduziert. Der jeweils übernächste Nachbar bei Plätzen, die immer fix bleiben, ist und bleibt bereits sehr weit entfernt. Eine erlaubte Durchmischung würde diese Massnahme zunichte machen, so wie es in Fitnessstudios gegenwärtig zur Anwendung kommt.

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